Liebe Leserinnen und Leser,

DAS SCHÖNSTE FEST DES JAHRES

diskutieren auch Ihre Lieben schon Wochen vor dem Fest die Frage “Was gibt՚s zu essen“? Bei mir haben dabei meist die Traditionalisten Oberwasser. Verständlich! Gegen Ende eines turbulenten Jahres möchte man sich wenigstens auf eines verlassen können: Bei uns gibt es Pute. Gans. Karpfen. Alles so wie immer. Bloß keine Experimente. Doch wer alle Jahre wieder mit der Zubereitung des Festmahls betraut ist, sehnt sich möglicherweise mal nach etwas anderem.

Für die Experimentierfreudigen unter Ihnen haben wir deshalb einen etwas unkonventionelleren Weihnachtsschmaus auf den Titel gehoben. Das butterzarte Beef-Brisket von Seite 92 hat in den USA und Australien durchaus Tradition (falls Sie doch ein Argument brauchen). Es ist ein Festbraten, keine Frage, aber eben mal nicht das sattsam bekannte Rinderfilet oder Roastbeef. In der “So schmeckt“-Redaktion löste das Brisket übrigens einen wahren Anekdotensturm aus. Insbesondere die Herren übertrumpften sich mit ihren diversen original in den USA erworbenen “BBQ-Experiences“. Während der Eine mal einer “Pit“-Meisterschaft beigewohnt hatte, bei der das Beef über Nacht in einem Erdloch gegart wurde, hatte der Andere das „beste Brisket seines Lebens“ im Kreise von Jazzmusikern in New Orleans verspeist.

Ich werde die saftige Rinderbrust auf jeden Fall meiner Familie servieren und bin fest davon überzeugt, sie wird weder Pute noch Gans vermissen. Falls doch, ist ja nächstes Jahr auch wieder Weihnachten … ich wünsche Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

             Ihre Jessika Brendel (Chefredakteurin)

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EAT CLUB SPEZIAL

„Schokolade“

UNSTERBLICH VERLIEBT

Wenn so ein Heft in den Grundzügen fertig ist, wenn zu allen Fotos die Rezepte geprüft und geschrieben sind, startet in unserer Redaktion regelmäßig eine Art kleiner Wahlkampf:
Im vorliegenden Fall ist für die einen ganz klar die “Mexikanische Schokotarte mit würzigen Pekannüssen“ titelverdächtig, während andere schon mal die Werbetrommel für den minzigen „Grashüpfer-Käsekuchen“ mit seinem No-bake-Schokoboden rühren. “Ja, der ist grün! Na und? Ist doch gerade super!“ Noch Unentschlossenen überreicht man einen mit Mascarpone-Nugat-Creme gefüllten Schokocrêpe mit den Worten “Der ultimative Coverstar, findest du nicht?“, streitet aber den Vorwurf der Wahlmanipulation vehement ab. Sie ahnen die Qual?
Es kommt, wie es kommen muss: Das Gezerre um die coolste Nummer eins endet, als die Chefin – sie hat schließlich das letzte Wort – die Machtfrage stellt: “So, Leute, im Ernst, welches Prachtstück kommt auf den Titel?“ Jetzt zeigt sich, dass im zehnköpfigen EAT CLUB-Team die Foodstylistin die gewiefteste Wahlkampfstrategin ist. Schweigend schneidet sie eine Torte an, deren (vier!) Böden mit Crème fraîche und starkem Kaffee gebacken wurden. Das Ganze ist mit einer schokoladigen Sahne-Mascarpone-Creme gefüllt und mit fedrigen Schokolocken verziert. „Hat allerdings noch keinen Namen“, bedauert sie und verteilt die Kuchenteller. Was folgt, ist ehrfürchtiges Schweigen und das zarte Klirren von Kuchengabeln. Dann ein kollektives Stöhnen. Wo eben noch diverse Fraktionen mit allen Mitteln für ihre Spitzenkandidaten kämpften, herrscht schlagartig Einigkeit: Das ist unser Titelstar. Fehlt nur noch der Name. “Dafür könnte ich sterben“, seufzt die Fotografin. “Death by Chocolate Cake“, sagt die Chefin.Herzliche Grüße – Ihr EAT CLUB-Team

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